25. Januar 2013

Anna Zassimova "Phantasien und Gedichte von Chopin und Brahms"

In der Reihe „Weltklassik am Klavier!“ präsentiert Anna Zassimova unter dem Titel „Weltklassik am Klavier – Phantasien und Gedichte von Chopin und Brahms!" ausgewählte Werke von Chopin, Brahms, Schumann, Skrjabin und Debussy in ihrer ganzen lyrischen Schönheit und virtuosen Wildheit.

Das Programm – eine Sammlung klangvoller musikalischer Erzählungen – beginnt mit einem Spätwerk des großen Meisters der Romantik. Chopins Nocturnes Op. 62 – Erzählungen zur Nacht - sind geprägt von lyrischer Tiefe und vollkommener harmonischer Schönheit. In Brahms „Fantasien“ op. 116 findet sich auch wieder eine lyrische Tiefe, jedoch gepaart mit wahrhaft wilden musikalischen Stürmen. Es scheint als hätte Brahms hier die Höhen und Tiefen – Leidenschaft, Ekstase, Verzweiflung und Raserei, tiefes Glück und innere Ruhe – in 7 herrlichen Stücken zusammengefasst. „Im größten Trennungsschmerz hilft oft nur Musik“ schrieb Schumann als er seine Arabeske op. 18 komponierte. Weit weg von seiner geliebten Clara kreierte er ein Meisterwerk der kunstvollen Verzierungen. Mit den Gedichten – Poemen op.32 – von Skrjabin und den Estampes von Debussy findet das Programm seinen Abschluss in der Welt der impressionistischen Klangbilder.




Anna Zassimova wurde in ihrer Heimatstadt Moskau u.a. an der berühmten Gnessin Musikakademie ausgebildet. Seit 10 Jahren lebt sie in Deutschland und seit 2006 – nach ihrem Konzertexamen mit Auszeichnung im Bereich Klavier und Klavierkammermusik – lehrt sie als Dozentin an der Karlsruher Musikhochschule. Anna Zassimova ist europaweit als Konzertpianistin und Kammermusikerin gefragt: sie war u.a. Gast bei den Salzburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling und dem ECLAT Festival Stuttgart. Sie spielte Rundfunkaufnahmen für den SWR und den BR ein und ist derzeit mit vier – in der Fachpresse viel beachteten – CDs vertreten. Zudem hat Zassimova ein vielseitiges Interesse an unbekannter Literatur: ihre Promotion über Leben und Werk des französisch-russischen Komponisten G. Catoire ist 2011 im Berliner Musikverlag Ernst Kuhn erschienen.

Termine und weitere Informationen: info@weltklassik.de, www.weltklassik.de