13. Oktober 2012

Marie Rosa Günter - „Mozart, Beethoven und Chopin!"

In der Reihe „Weltklassik am Klavier!“ gastiert die junge Pianistin Marie Rosa Günter mit ihrem Programm „Mozart, Beethoven und Chopin!" – einer facettenreichen Reise in die Klassik mit "chopinschem" Intermezzo. Mozarts Fantasie d-Moll, ein Stück das sämtliche Mozart Klischees des kindlich, albern-clownesken Wolfgang Amadeus widerlegt. Mit diesem Werk eröffnet Marie Rosa Günter das Konzert und lässt in die seelische Tiefe Mozarts blicken, die nach allem Suchen und Zweifeln doch nicht in Hoffnungslosigkeit münden. Darauf folgt eine Sonate voller "Mozärtlichkeiten" Spritzigkeit, Lebensfreude und einem traumwandlerischen 2. Satz.
Im Anschluss daran steht Chopin auf dem Programm. Seine Balladen, alle vier im Konzert aufgeführt, stellen ein Hauptwerk seines Schaffens dar und sind dramatische, poetische Werke, an die literarische Ballade angelehnt. Angeblich inspirierte Chopins Freund, der polnische Balladendichter Adam Mickiewicz ihn zu diesen vier musikalischen Erzählungen – einzigartig in ihrer Form und Ausdruckskraft. Die Brücke von Chopin zu Beethoven: Die einzige Sonate Beethovens die angeblich von Chopin akzeptiert wurde – seine Sonate Nr. 12 – die, mit einem erdrückend düsteren Trauermarsch, sich in Lebendigkeit entlädt. 






Marie Rosa Günter ist eine junge Pianistin, die bereits beachtliche Erfolge aufweisen kann. So gewann sie u.a. den internationalen Steinway Wettbewerb sowie den internationalen Grotrian Wettbewerb. Sie konzertierte bereits in Japan, Finnland, Russland, Holland, Italien, und Frankreich. Ihre Konzerte wurden von verschiedenen Rundfunkanstalten wie z.B. NDR und WDR live gesendet. Momentan studiert Marie Rosa an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Professor Bernd Goetzke nachdem sie zuvor Jungstudentin im IFF Hannover war. Des Weiteren besuchte sie zahlreiche internationale Meisterkurse, konzertierte bei renommierten Festivals und erhielt Stipendien von der Oscar und Vera Stiftung Hamburg, der deutschen Stiftung Musikleben, Gert Litfin Stiftung, Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz sowie des Richard Wagner Verbandes.

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