15. Juli 2012

Mikhail Mordvinov „Lieder ohne Worte und Bilder einer Ausstellung“

In der Reihe „Weltklassik am Klavier!“ präsentiert Mikhail Mordvinov – ausgezeichnet mit dem Schumann und Schubert Preis – sein Programm „Lieder ohne Worte und Bilder einer Ausstellung“.

Die Lieder ohne Worte von Mendelssohn gehören wegen ihrer Schönheit zu den beliebtesten Klavierwerken des romantischen Repertoires. Mordvinov gestaltet die erste Konzerthälfte mit diesen Kleinodien, die meist eine schlichte aber höchst perfekte Form haben. Mendelssohn, der Worte als unzureichend und unpräzise empfand, drückt auf wunderbare Weise tiefste Gedanken und Empfindungen in seinen Liedern ohne Worte aus. Obwohl manchmal einfach erscheinend, verlangen diese Lieder eine große Virtuosität und Meisterschaft vom Pianisten.


Der Zyklus "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgsky ist durch zehn Zeichnungen des Architekten Viktor Hartmann inspiriert. Die enorme Klangvielfalt des Werkes wird durch das immer wiederkehrende Thema „Promenade“ verbunden, die den Zuhörer durch die musikalische Ausstellung geleitet und an den verschiedenen Zeichnungen – mit immer neuen Charakteren und Empfindungen – verweilen lässt.

Sein differenzierter Anschlag, sein nuanciertes, sensibles Spiel und seine akkurate technische Brillanz haben ihn zum Preisträger unzähliger Wettbewerbe werden lassen. Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997.

Termine und weitere Informationen: info@weltklassik.de, www.weltklassik.de