21. Januar 2013

Jacob Leuschner - "Beethovens Hammerklaviersonate"

In der Reihe "Weltklassik am Klavier!" präsentiert Jacob Leuschner,  Träger des Wiesbadener Mozartpreises,  "Beethovens Hammerklaviersonate" und weitere, großartige Werke von Bach und Carl Maria von Weber.

Jacob Leuschner eröffnet sein Programm mit Bachs Toccata in C-Dur, einer Orgelkomposition, die Ferruccio Busoni für das Klavier bearbeitete. Wenn auch weniger bekannt, so stellt diese Toccata eine Besonderheit dar, weil sie zwischen Präludium und Fuge ein Adagio - einen langsamen Mittelsatz – einschiebt.


Jacob Leuschner
(c) Bernhard Strauss Presse 2012

Im Anschluss daran Carl Maria von Webers Sonate Nr. 4  - mit Sicherheit auch von geringerer Bekanntheit als Webers Opern wie z.B. der Freischütz oder Oberon. Dennoch, Strawinsky zählte gerade Webers insgesamt vier Sonaten zu den gelungensten Werken seiner Zeit. Weber vollendete diese Sonate in einer Stimmung der Enttäuschung und so ist es nicht verwunderlich, dass der erste Satz Niedergeschlagenheit und Melancholie vertont, später zum Zorn aufbraust und schließlich in einer wilden Tarantella endet.

Absoluter Höhepunkt des Konzertes ist die bekannte Hammerklaviersonate von Beethoven. Lange galt sie als unspielbar, da sie dem Pianisten höchste technische Fähigkeiten abverlangt. Souverän mit nuancierten Anschlag und ausgereifter, brillanter Technik lässt Leuschner dieses größte und schwierigste Klavierwerk Beethovens in all seiner Schönheit erklingen und setzt damit den krönenden Abschluss des Konzertes.

Termine und weitere Informationen: info@weltklassik.de, www.weltklassik.de