22. Januar 2013

Gabriele Leporatti - „Als Beethoven die Moderne erfand!“

In der Reihe "Weltklassik am Klavier!" präsentiert Gabriele Leporatti, preisgekrönt unter anderem beim Dorothy McKanzie Award, New York, sein aktuelles Programm "Als Beethoven die Moderne erfand!“.


Gabriele Leporatti
Copyright M. Borggreve

Beethovens letzte Klaviersonate op. 111 und "Gaspard de la nuit" von Ravel, die beiden Hauptwerke des Programms, haben etwas gemeinsam: Sie gehören zum Schwersten, was je für das Klavier komponiert wurde und zwar jedes auf seine Art. Die c-Moll-Sonate von Beethoven, gleichsam ein Testament seines Schaffens und besonders im zweiten Satz eine Abschieds-, eine Sphärenmusik, fordert größte musikalische und menschliche Reife des Interpreten. Genau das ist auch bei Ravel erforderlich, betrachtet man nur einmal das zweite Stück "Le Gibet"... Ondine, die verführerische Meerjungfrau, die durch ihren Gesang Seeleute in ihr Reich locken will und Scarbo, der wild tanzende Kobold oder Dämon, verlangen dazu noch schier unbegrenzte Virtuosität. Zwischen Beethoven und Ravel bereichert Leporatti sein Programm mit den Preludes von Debussy - Kompositionen, die zumeist auf literarischen Eindrücken basieren. Die bekannteste ist sicherlich "La cathédrale engloutie" - die Vertonung einer bretonischen Legende, nach der die Stadt Ys wegen der Pietätlosigkeit der Bewohner im Meere versank.

Termine und weitere Informationen: info@weltklassik.de, www.weltklassik.de