29. Februar 2012

Sechs PianistInnen aus sechs Ländern für den ZF-Musikpreis 2012 ausgewählt

Sechs PianistInnen aus sechs Ländern wurden aus den Teilnehmern am Internationalen Klavierfestival junger Meister für den ZF-Musikpreis 2012 ausgewählt:

Esther Birringer
1983 geboren in Quierschied, Saarland
1986 Beginn mit dem Klavierspiel
2003 - 06 Studium bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover
2006 - 09 Studium bei Pascal Devoyon an der Universität der Künste Berlin
seit 2009 Studium bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover

Raúl da Costa
1993 geboren in Porto, Portugal
2000 Besuch der Musikschule bei Prof. Luis Amaro und Emilia Coelho
2006 - 11 Studium bei Álvaro Teixeira Lopes an der Academia de Música de S. Pio X, Vila do Conde, Portugal
Seit 2011 Studium bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover

Lilit Grigoryan
1985 geboren in Jerewan, Armenien
2002 - 04 Studium bei Prof. Sergey Sarajyan am staatlichen Konservatorium Komitas, Jerewan, Armenien
Seit 2004 Studium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Matthias Kirschnereit
2009-2010 Gaststudentin an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Jacques Rouvier

Claire Huangci
1990 geboren in Rochester, New York, USA
1997 - 99 Studium bei Ursula Ingolfsson, Settlement Music School, Philadelphia, USA
2000 Studium bei Eleanor Sokoloff, Curtis Institute of Music, Philadelphia, USA
2003 Studium bei Eleanor Sokoloff und Gary Graffman mit einem Stipendum der Hirig Family Foundation, Curtis Institute of Music, Philadelphia, USA
seit 2007 Studium bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik Theater und Medien in Hannover

Da Hae Kim
1989 geboren in Seoul, Südkorea, besuchte die Art-Middle-School und die Art School in Seoul, Korea
2005 Abschluss der Yewon Art School, Seoul, Korea
seit 2005 Studium bei Karl-Heinz Kämmerling, zunächst am Mozarteum in Salzburg, nach dem Bachelor Masterstudium an der

Tong Shen
1984 geboren in Ji Nan, China
1997 - 2003 Studium am Central Conservatory of Music in Beijing, China
2003 - 2009 Studium an der Universität der Künste in Berlin bei Rainer Becker
2009 Konzertexamen an der Universität der Künste Berlin


22. Februar 2012

Bechstein präsentiert das eigene "Vario Digitalsystem"

Was bei den anderen Klavierhersteller als Silent System allerort bekannt ist, wird bei den Marken  der Bechstein-Gruppe als "Bechstein Vario Digitalsystem" bezeichnet. Man erhält im Prinzip zwei Instrumente in einem. Das "Bechstein Vario Digital"-Stummschaltungssystem kann grundsätzlich für alle Flügel- und Klaviermodelle made by Bechstein ab Werk eingebaut werden.

Das Bechstein Vario-System überrascht mit Klängen der neuesten Generation. Große Detailtreue und Authentizität zeichnen die Töne aus. Die ausgewogenen Klavierklänge sind selbst bei längerem, intensivem Nutzen sehr angenehm.




Die  Stummschaltung bewirkt im Allgemein, dass keine akustischen Töne mehr über die Saiten und den Resonanzboden entstehen. Man kann Tag und Nacht spielen und üben, ohne dass irgendein Ton zu hören ist. Mitbewohner und Nachbarn bemerken nichts, denn es dringt nichts nach außen. Die Klänge kommen ausschliesslich über Kopfhörer. So leicht wird eine Klaviertastatur in ein Midi-Master-Keyboard verwandelt.

C. Bechstein bietet zu der bekannten Stummschaltung nun auch das Vario-Digitalsystem für akustische Flügel an. Das Modul wurde exklusiv mit und für Bechstein entwickelt. Wie wir erfahren haben, wird dieses High-Tech Zubehör in Deutschland produziert.

13. Februar 2012

Martin Wiedemann wird neuer Vertriebs- und Marketingleiter der Seiler Pianofortefabrik

Martin Wiedemann übernimmt zum 1. September 2011 den Chefposten als Vertriebs- und Marketingleiter der Seiler Pianofortefabrik GmbH. Der 45-Jährige wechselt aus der Geschäftsführung des Düsseldorfer Steinway & Sons-Hauses zum Kitzinger Traditionsunternehmen. In seiner neuen Funktion will Wiedemann die Marktpositionierung von Seiler nachhaltig stärken, das europäische Vertriebsnetz ausbauen und die Neuausrichtung des deutschen Klavierherstellers vorantreiben. „Ich halte die Pianofortefabrik Seiler für einen schlafenden Riesen, den es zu wecken gilt. Das ist eine spannende Herausforderung, die ich mit großer Motivation und Leidenschaft angehen werde“, erklärt Wiedemann seinen Schritt von Steinway zu Seiler.


Der gebürtige Freiburger verfügt über profunde Kenntnisse in der Klavierbranche und blickt auf eine langjährige Vertriebs-Erfahrung zurück. In Düsseldorf stellte er zuletzt als leitender Geschäftsführer das dortige Steinway- Haus auf solide wirtschaftliche Beine, davor war er führender Verkaufsleiter für Deutschland und Österreich bei Schimmel Pianos. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Wiedemann einen ebenso engagierten wie versierten Vertriebsexperten für unser Unternehmen gewinnen konnten, der bei Klavierhändlern einen ausgezeichneten Ruf hat und in der Branche als überaus ehrlich, fleißig und gewissenhaft bekannt ist", sagt Daniel Kwon, Prokurist von Seiler.




Neben der Verantwortung für die Erschließung neuer Vertriebskanäle und dem Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen, wird Wiedemann auch zukünftige Marketingaktivitäten steuern und Händler-Workshops organisieren. Seiler Pianofortefabrik wurde Ende 2008 von Samick Musical Instruments Co. Ltd. aus Korea komplett übernommen.

8. Februar 2012

Feurich lässt in China produzieren

Feurich kooperiert mit Wendl & Lung und lässt nun bei Hailun in China Klaviere produzieren. Nur wenige edle handgemachte Klaviere und Flügel werden weiterhin in Gunzenhausen gefertigt, während die preiswerteren Modelle in der Partnerfabrik Hailun in Ningbo (China) hergestellt werden.



Hailun Musical Instruments in Ningbo ist seit langem Kooperationspartner von Wendl & Lung. Vor kurzem wurde auch eine Kooperation zwischen Bechstein und Hailun bekannt gegeben. Hailun, wo künftig die preisgünstigen Feurich-Klaviere produziert werden, gilt mit seinem modernen Maschinenpark als einer der führenden Klavierhersteller Chinas.





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3. Februar 2012

Braunschweiger Classix Festival insolvent

Das Braunschweiger Classix Festival, 1988 von Hans-Christian Wille gegründet ist offiziell zahlungsunfähig. Der Intendant des größten Festivals für klassische Musik in Niedersachsen, Wille, stellte am 14.04.2011 den Insolvenzantrag. Das Festival soll mit mehreren Hunderttausend Euro verschuldet sein.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen Wille wegen Insolvenzverschleppung und Betrug. Die Ermittlungen dauern an, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte. Den Betrugsvorwurf hatte ein Künstler erhoben, der nach eigenen Angaben nicht bezahlt worden war. Er hatte geklagt, dass seine Bezahlung nicht beabsichtigt gewesen war. Die Insolvenzverschleppung hatten zwei ehemalige Mitarbeiter der Produktionsfirma angezeigt.
 


Die Schulden und die ungewisse Zukunft des Classix Festivals beschäftigen seit Monaten die Kulturszene in Braunschweig. Im Gespräch war eine Übernahme der Highlight-Konzerte durch das Staatstheater Braunschweig, die aber letztlich scheiterte. Wille, der auch als Klavier-Professor an der Münchener Hochschule für Musik und Theater tätig war, hielt sich mit eigenen Äußerungen zurück. Bisher hatte er stets angegeben, mit Gläubigern zu verhandeln.

Die fünf bereits terminierten Konzerte der Saison werden nicht mehr stattfinden. Die Karteninhaber gehen leer aus.



1. Februar 2012

Bechstein und Hailun Piano kooperieren

Eine neue Kooperation zweier starker Partner für den Wachstumsmarkt China wurde bekannt gegeben. Die C. Bechstein Pianofortefabrik, Berlin und Hailun Piano Company, in Ningbo (China) haben im Oktober 2011 einen weitreichenden Kooperationsvertrag geschlossen. C. Bechstein ist Europas größter Hersteller für Flügel und Klaviere. Hailun ist seit über 20 Jahren im chinesischen Markt erfolgreich tätig.




In der Kooperation geht es für die beiden unabhängigen Unternehmen um eine neue Produkt-Entwicklung für den chinesischen Markt. Im ersten bereits begonnenen Schritt wird durch deutsche Spezialisten von Bechstein beim chinesischen Partner Hailun ein Qualitätsmanagement für die Produktion eingeführt. Mitte 2012 soll für die dort hergestellten und verprüften Instrumente der Marke HAILUN ein Qualitätssiegel „Bechstein Quality System“ vergeben werden.




Der Grundsatz für die begonnene Kooperation beinhaltet eine absolut klargestellte, eindeutige Eigenständigkeit beider Unternehmen und damit auch eigenständige Fertigungs- und Vertriebsstrukturen für jeden Partner. Der Austausch von fachlichen Kenntnissen, die Weiterbildung der chinesischen Fachleute sowie die Zusammenarbeit im Bereich Produktentwicklung bilden die Schwerpunkte für weitere Schritte.